Polymere machen Licht

Gepostet am Apr 3, 2014 | Keine Kommentare


In unserem Treffen stellen wir eine einfache Schaltung für eine OLED (organic light emitting diode) her. Das Trägermaterial ist eine leitende Kunststofffolie und die lichterzeugende Verbindung ist Superyellow. Auszug aus Wikipedia: „Eine organische Leuchtdiode ist ein leuchtendes Dünnfilmbauelement aus organischen halbleitenden Materialien, das sich von den anorganischen Leuchtdioden (LED) dadurch unterscheidet, dass Stromdichte und Leuchtdichte geringer sind und keine einkristallinen Materialien erforderlich sind. Im Vergleich zu herkömmlichen (anorganischen) Leuchtdioden lassen sich organische Leuchtdioden daher kostengünstiger herstellen, ihre Lebensdauer ist jedoch derzeit geringer als die herkömmlicher Leuchtdioden.“ Anschließend wird der Prozess umgekehrt – mit der Grätzel-Zelle. Die Grätzel-Zelle dient der Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie. Es handelt sich um eine Anwendung aus der Bionik, die ihrer Funktion nach auch elektrochemische Farbstoff-Solarzelle genannt wird. Diese Solarzelle ist nach Michael Grätzel benannt, der sie bereits Anfang der 1990er Jahre erfand[1] und 1992 patentieren ließ[2].

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Am Schluss wollen wir — wie es auch in der Uni üblich ist — den Abschluss des Praktikums mit einer kleinen Grillfeier beschließen. Dann werden auch die Zertifikate überreicht.


  1. Brian O’Regan und Michael Grätzel: A low-cost, high-efficiency solar cell based on dye-sensitized colloidal TiO2 films. In: Nature. 353, Nr. 6346, 1991, ISSN 0028-0836, S. 737–740, doi:10.1038/353737a0.
  2. Patent US5084365Photoelectrochemical Cells and Process for Making Same. Veröffentlicht am 28. Januar 1992, Erfinder: M. Graetzel, P. Liska.